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  • How to: Achtsamkeit in der Adventszeit

    Ganz bestimmt hast Du schon einmal vom Begriff «Achtsamkeit» gehört. Den Moment bewusst wahrnehmen und dabei Gedanken, Gefühle und Erinnerungen ausblenden, um sich vollkommen auf eine Aktivität zu fokussieren. Lies dazu gerne meinen vorherigen Blogartikel , wenn Du mehr über die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis erfahren möchtest. Wie oft verlieren wir uns in der Hektik des Alltags und vergessen, innezuhalten? Die Adventszeit bietet eine kostbare Gelegenheit, Achtsamkeit zu praktizieren und den schnelllebigen Alltag zu entschleunigen oder einen eintönigen Alltag bedeutsam zu gestalten. Besinnliche Traditionen und Rituale dieser besonderen Zeit können nicht nur unser Wohlbefinden steigern, sondern auch unsere Verbindung zur Gemeinschaft und zur Dankbarkeit stärken. Die Integration von Achtsamkeit in den Alltag während der Adventszeit erfordert keine grossen Veränderungen, da das bewusste Erleben der Sinneseindrücke im Vordergrund steht und nicht das blosse Erledigen einer Tätigkeit. Gerade in der Weihnachtszeit bieten sich viele achtsame, genüssliche Momente. Es liegt an uns selbst, uns daran zu erinnern und den Zauber dieser besonderen Zeit aufleben zu lassen. Ein paar dieser Momente habe ich gesammelt und teile sie mit Dir. 1, Backen Nimm bewusst wahr, wie sich der Teig in Deinen Händen anfühlt, welchen Druck Du ausübst beim Ausrollen und Ausstechen, die Gerüche der weihnachtlichen Gewürze, heisse Luft, die Dir beim Öffnen des Backofens entgegenpustet und natürlich der köstliche Duft, welcher sich allmählich aus der Küche verbreitet – und wahrscheinlich sehr schnell zu weiteren, kulinarischen Eindrücken führt 2, Spaziergang Mache einen Spaziergang. Wie fühlt sich der Untergrund an, auf dem Du gehst? Lausche bewusst die Geräusche in Deiner Umgebung – Vogelstimmen, knackende Äste, der Wind, welcher durch die Bäume fegt, usw. Nimm die Temperatur in Deinem Gesicht wahr. Du kannst den Fokus auch auf die Atmung legen und so ganz bewusst den Duft des Waldes aufnehmen 3, Kerzenschein Nimm Zündhölzer zur Hand. Öffne die Packung und hole ein Hölzchen heraus. Drehe es zwischen Deinen Fingern hin und her, spüre die kleinen Kanten. Nimm den Widerstand der rauen Oberfläche des Päckchens wahr, welche Du beim Entzünden des Holzes spürst. Zisssch! Ein besonderer Geruch macht sich breit, Helligkeit und Wärme umgeben Deine Finger. Übertrage diese auf den Kerzendocht und beobachte wie die Flamme wächst. Puste das Zündholz aus und nimm nochmals den dadurch entstandenen Geruch wahr, verfolge die Spur des Rauchs im Raum. Die «Kunst» besteht im Erkennen der eigenen, kleinen Freuden, während wir unseren gewohnten Alltagsaktivitäten nachgehen. Wobei empfindest Du Wohlbefinden, Entspannung und Entschleunigung? Ob meditatives Einpacken der Geschenke, Abschalten beim Schreiben der Weihnachtspost, ein wohlig warmes Bad oder der Fondue-Duft beim Essen in geselliger Runde, wo verstecken sich Deine Freuden in der Adventszeit? Ich wünsche Dir ein genussvolles Jahresende, Theresa

  • Entdecke die Kraft der Achtsamkeit in der Ergotherapie für Deinen Alltag

    Kannst Du Dir vorstellen, wie viele Menschen, die zu mir in die Ergotherapie kommen denken, dass wir ausschliesslich mit Gewichten und körperlichen Übungen trainieren? Diese Menschen haben eine genaue Vorstellung und die Erwartung, dass sie auf dem ihnen bekannten und gefühlt einzigen Weg ihr Ziel erreichen müssten. Und sie scheitern. Warum ist das so? Ein Mensch besteht aus seinem Körper, seinen mentalen und emptionalen Fähigkeiten. Er bewegt sich als Ganzes durch seine Umwelt und interagiert mit dieser. Das heisst, kann ein Mensch seine Umwelt nicht an sich anpassen, so muss er im Sinne einer erfolgreichen Alltagsbewältigung sich an seine Umweltbedingungen anpassen. Dazu sind verschiedene Ressourcen notwendig. Wenn also z.B. ein Überlastungssyndrom in Form einer Sehnenscheidenentzündung vorliegt und der/ die Betroffene erwartet, dass diese mit noch mehr körperlicher Belastung (in Form von Training) behandelt wird, können die Beschwerden anhalten oder massiver werden. So wie wir als Mensch die Anteile "Körper", "Geist" und "Seele" vereinen, tragen genau diese Anteile auch bei der Veränderung (hier Genesung) eines Zustands bei. Damit alle Anteile eines Menschen ausbalanciert sind, ist es notwendig, sich bei der Behandlung von Dysbalancen allen Anteilen zuzuwenden. Als Ergotherapeutin analysiere ich zunächst mit Dir Deinen Alltag. Welche Aufgaben, Anforderungen und Bewegungen werden bewältigt? Wie ist Dein Energiemanagement? Wie gestaltest Du Pausen? Interessant ist, dass einige Personen diese Fragen gar nicht beantworten können. Sie haben nicht gelernt, wie sie ihre Aufmerksamkeit nach innen richten oder im Trubel des Alltags verlernt, sich selbst wahrzunehmen. Oft setze ich in diesen Fällen in der ergotherapeutischen Behandlung Achtsamkeit als Werkzeug ein. Es kann zur Verbesserung der Konzentration und des Körperbewusstseins beitragen, helfen Stress abzubauen und die emotionale Regulation zu fördern. Die Integration von Achtsamkeitspraktiken in der Ergotherapie ermöglicht die erlernten Fähigkeiten auch ausserhalb der Therapie anzuwenden und somit nachhaltig positive Veränderungen herbeizuführen. Anleitung für Deinen Moment der Achtsamkeit Suche Dir einen gemütlichen/ passenden Ort und plane Dir etwas Zeit ein. Du kannst sitzen, liegen, stehen, spazieren... Achtsamkeit kannst Du überall praktizieren. Probiere aus, ob es für Dich am Anfang einfacher ist, einen Ort mit wenig Ablenkung und Reizen von aussen zu wählen. Wenn Du möchtest, schliesse Deine Augen und atme tief ein, sodass sich Dein Bauch nach aussen wölbt, halte den Atem an und lass ihn wieder ausströmen. Wiederhole das noch zwei Mal. Finde allmählich Deinen eigenen Atemrhythmus. Sei offen für das, was jetzt kommt und lass Dich davon überraschen - Du kannst nichts erwarten und nichts willentlich herbeiführen! Nimm Dich wahr, ohne zu bewerten Stell Dir vor, Du machst eine Bestandsaufnahme aller inneren und äusseren Wahrnehmungen, z.B. ein Zucken Deines Muskels, ein aufblitzender Gedanke, das Gefühl, wie die Sonnenstrahlen auf Dein Gesicht treffen, usw. Du nimmst hier eine Beobachterposition ein. Achtung: "Schmerz" ist eine Bewertung, aber vielleicht nimmst Du irgendwo ein Ziehen, Pochen, usw. wahr. Akzeptiere Deine Wahrnehmung Es spielt keine Rolle, was hätte sein können, wie Du es hättest besser machen müssen und was Du nun als nächstes vorhast. Verbleibe mit Deiner Wahrnehmung im Hier und Jetzt, dankbar für die Erkenntnisse, die Körper, Geist und Seele Dir gerade rückmelden. Nimm Deine Bedürfnisse wahr Jetzt komm' ins Handeln: was hast Du wahrgenommen und wie zufrieden warst Du mit den gewonnen Eindrücken? Gibt es etwas, was Du verändern möchtest? Und was darf so bleiben, wie es ist? Kommuniziere Deine Bedürfnisse Für eine Veränderung kannst Du Ziele ableiten oder gegenüber anderen achtsam kommunizieren. Probiere aus und reflektiere und wiederhole Abbildung Achtsamkeit Neben geführten Meditationen, Atemtechniken oder Body-Scan kann auch ein Genusstraining oder basale Stimulation in der Ergotherapie zur Anwendung kommen. Was bringt Achtsamkeit im Alltag? unterstützt den Umgang mit Stress, z.B. bei Panikattacken kann Gedankenschleifen durchbrechen und so z.B. das Einschlafen verbessern Steigerung des Selbstbewusstseins: Du entwickelst Dir gegenüber ein Bewusstsein und vertrittst Deine Bedürfnisse auch im Kontakt mit anderen Personen eine regelmässige Achtsamkeitspraxis schenkt Dir nachhaltige Pausen und Entspannung im Alltag, um Dich danach wieder bewusst auszurichten Steigerung der Resilienz: durch die bewusste Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen lernst Du, Deine Ressourcen effektiver einzusetzen und Herausforderungen in Deinem Sinne zu meistern Achtsamkeit bringt Aktivität in Dein Leben, Du gestaltest und entscheidest über Deine Zukunft Sei geduldig mit Dir selbst. Die Entwicklung einer achtsamen Praxis braucht Zeit und Übung. Hole Dir gern Unterstützung und probiere verschiedene Techniken aus. Mit der Zeit findest Du heraus, welche Umgebung hilfreich ist. Achtsamkeit in der Ergotherapie für Deinen Alltag, ein interessantes Thema! Wenn Dir dieser Beitrag gefällt, klick auf's Herz. Gerne hinterlasse mir auch einen Kommentar oder nimm für weitere Informationen persönlich Kontakt zu mir auf. Herzliche Grüsse Theresa www.Entdeckerlounge.ch

  • Wer bist Du, wenn Du es Dir aussuchen kannst?

    Welche Eigenschaften, Wünsche und Gedanken hast Du? Was macht Dich aus, treibt Dich an und wofür stehst Du? Endet die Beantwortung der Frage in einer Aufzählung Deiner Rollen, Aufgaben oder Deines "Status"? Seit Anfang 2022 habe ich ein Profil auf Instagram --> dieentdeckerin. Eines fällt mir bei den Profilbeschreibungen immer wieder auf: unzählige Symbole von Ringen, Kindern, Daten, Fahrzeugen und dazu Berufsbezeichnungen oder Angaben mit Verlinkungen, wie "verheiratet mit..." Nur, was sagt das über Dich persönlich aus? Definierst Du Dich über das, was Du besitzt, für andere tust und wessen Partner*in Du bist? Da steckt doch noch mehr in Dir, eine ganz eigene und individuelle Seite. Aus der Werbung eines Schokoriegels stammt der bekannte Satz: "Du bist nicht Du, wenn Du hungrig bist." Was lässt Dich im Leben hungrig sein? Wonach sehnst Du Dich? Wovor hast Du Angst und versteckst Dich in der grossen, breiten Masse? Kennst Du das Gefühl des Feststeckens, der Hilflosigkeit, Traurigkeit und Unzufriedenheit? Läuft das Leben einfach nicht so, wie Du es Dir wünschst, vorgestellt oder geplant hast? Du fühlst Dich so hungrig, wie in dieser Werbung. Der Schokoriegel kommt nun in Gestalt dieses Blogartikels, mit feinster Füllung aus Selbstliebe zu Dir. Lass' uns die Verpackung öffnen und Dir nochmal die Frage stellen: "Wer bist Du, wenn Du nicht Ehefrau/ Ehemann, Mutter/ Vater, Tochter/ Sohn, verheiratet, berufstätig, Vereinsmitglied, Mieter*in, Fahrer*in eines teuren Autos und Konsument*in von Luxusgütern bist?" Sich zugehörig fühlen, in einer Gruppe ein- und unterordnen, Unsicheiten überspielen - ob online oder im realen Leben suchen Menschen einen Schauplatz, um sich gegenseitig zu challengen und noch eine Schippe draufzulegen. Bist Du dabei oder willst Du lieber ein eigenes und freies Leben geniessen? Die Einzigartigkeit als Schlüssel Endlich ist es soweit, Du darfst abbeissen und geniessen. Deine Einzigartigkeit zu finden und leben, im Einklang mit Deiner Umwelt bringt innere Ruhe, Sinn, Verständnis, Freiheit, Leichtigkeit und vor allem Selbstbestimmung. Warum? Einzigartigkeit ist weder mess- noch vergleichbar :-) Was bleibt von Dir übrig, wenn Du das "Definieren über..." weglässt? Was macht Dich einzigartig? Woran erkenne ich DICH? Ein gutes Übungsfeld findet sich in neuen Begegnungen mit Menschen. Gerne teile ich hier eine persönliche Erfahrung. Viele Jahre habe ich mich, besonders in beruflichen Situationen, so vorgestellt: "Hallo, ich bin Theresa, x Jahre alt und Ergotherapeutin." Darauf gab es wenig bis keine Reaktion. Oft fehlten die Berührungspunkte mit der Ergotherapie und niemand traute sich nachzufragen. Andere hatten eine vage Vorstellung und haben nicht näher gefragt, was folglich zu Missverständnissen führte. Es kamen Fragen und Zweifel bei mir auf. Wenn niemand weiss, was ich tue und sich auch nicht dafür interessiert, warum tue ich es dann? Dieser Frage bin ich gründlich und gezielt nachgegangen. Auf diesem Weg habe ich nicht nur mein "Warum" herausgefunden, sondern auch den Schwerpunkt und die innere Haltung für meine erwünschte Arbeitsweise. Mit diesem Bewusstsein bin ich hinaus in die Welt gezogen und habe etwas neues gewagt: "Hallo, ich bin Theresa - ich unterstütze Menschen selbstbestimmt, selbständig und freudvoll ihren Alltag zu gestalten." Die Reaktion darauf war offen, interessiert, ja sogar neugierig: "Cool, was machst Du da genau?" - und ein wundervolles Gespräch über Ergotherapie und Coaching fand seinen Anfang. Hier findest Du acht Impulse, Dich näher kennenzulernen. Verzichte bei der Beantwortung der Fragen auf sämtliche Informationen, die Interaktionen mit Deiner Umwelt erfordern. Glück bedeutet für mich: ____________________________________ Woran merke ich, dass es mir gut geht? Wie fühle ich mich, wenn es mir gut geht? Was tue ich allein und aktiv für mein persönliches Glück und Wohlergehen? Was tue ich nur für Andere und dem Bild, welches sie von mir haben sollen? und: Wieviel Zeit habe ich für mich selbst, wenn ich Punkt 5 weglasse? Welche Ziele habe ich in dieser Woche, im nächsten Vierteljahr, Jahr und in 3 Jahren? Nachdem Du Dich intensiv mit Dir auseinandergesetzt hast: Stelle Dich vor einen Spiegel und beantworte Dir die Frage "Wer bin ich?" Wünschst Du Dir mehr Unterstützung und Impulse oder Austausch zu diesem Thema? Bist Du auf der Suche nach mehr Tiefe in Deinem Leben? Fehlt Dir bei dem was Du tust das "Warum"? Besuche meine Website www.Entdeckerlounge.ch, stöbere in meinem Angebot und nimm unverbindlich Kontakt mit mir auf. Liebe Grüsse und bis bald! Theresa

  • Gute Vorsätze adé! Ziele formulieren und umsetzen im Alltag

    Hast Du Dir schon "gute Vorsätze" für's neue Jahr überlegt? Ob private Jahresplanung oder als Vorbereitung für Dein Visionboard: Mit diesen 3 Schritten planst und setzt Du das ganze Jahr über Deine Vorhaben und Ziele in die Tat um. Mindset Ergründe, was Dich antreibt: "Solltest" oder "müsstest" Du etwas verändern? Wenn es Dir wirklich wichtig ist - werde konkret und verzichte auf vage Formulierungen. Streiche konsequent alle Konjunktive aus Deiner Zielformulierung und bestaune das Ergebnis. Prüfe auch, ob Dein Ziel ein "nicht" aufweist. Unser Gehirn lässt sich durch Verneinungen leicht durcheinander bringen, denn es blendet das Wort "nicht" einfach aus und lässt uns dann genau auf das fokussieren, was wir eben "nicht" mehr wollen. Achte daher darauf, Dein Ziel positiv, aktiv und klar zu formulieren. Konzentriere Dich ausschliesslich darauf, was Du tatsächlich tun und erreichen wirst. Ein Blick in die Zukunft Stelle Dir vor, Du hast bereits das erreicht, was Du Dir vorgenommen hast und vielleicht noch mehr als das. Was machst Du anders, als zu Beginn? Wie fühlt es sich für Dich an, Dein Ziel erreicht zu haben? Nimm Dir ein paar Minuten Zeit und schreibe Deine Gedanken auf. Sei dabei detailliert und schmücke die Einzelheiten so gut Du kannst aus. Behalte Deine Notizen in der Nähe, wir benötigen sie später. Zeithorizont Um Deinen Fortschritt im Blick zu behalten, erstellst Du Deinen eigenen Zeitplan. Dieser hilft Dir dabei Teilschritte umzusetzen und in gewissen Abständen den aktuellen Stand zu überprüfen. Da es hier nicht nur um die Theorie geht, kannst Du Dich bei deiner Zielfindung an einem Beispiel orientieren. Nehmen wir an, Du fühlst Dich gestresst und hastest nur noch von einem Termin zum anderen. Du suchst nach Gelassenheit und Entspannung in Deinem Alltag, um gelassen und flexibel zu bleiben. Statt: "Ich muss jetzt endlich mal runterkommen, so geht das nicht weiter." könnte Dein Ziel so lauten: Heute fokussiere ich mich auf mein Zeitmanagement und bleibe achtsam gegenüber mir selbst. Heute Mittag halte ich inne, atme durch und reflektiere meinen Vormittag: Was ist mir gut gelungen? Was bewegt mich sehr und lege ich gedanklich bei Seite? Wie geht es mir und was benötige ich jetzt im Moment? Heute Abend nehme ich mir Zeit für mich und probiere die Entspannungstechnik "Progressive Muskelrelaxation" aus. Hier lassen sich beliebig viele Unterziele anfügen. Jetzt ist es an der Zeit, Deine Notizen hervor zu nehmen. Orientiere Dich nun bei der Zielformulierung an den detaillierten Einzelheiten, die Du vorher aufgeschrieben hast. Im nächsten Schritt ist es wichtig Deine Ziele für Dich im Alltag präsent zu halten. Wie bedeutend das ist, kannst Du hier lesen. Um Deine Ziele immer im Blick zu behalten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Vor allem Bullet Journals und Visionboards erfreuen sich grosser Beliebtheit. Es gibt auch andere Varianten, die sich mittels Tabellenkalkulationsprogrammen oder e-Mail Kalender umsetzen lassen. Welche Erfahrungen hast Du hier schon für Dich entdeckt? Teile sie gern in den Kommentaren mit mir! Und, wie sieht es aus, hast Du Deine Ziele schon erreicht? Super! Feiere gebührlich Deinen Erfolg und vergiss nicht, Dich für die Anstrengung zu belohnen. Cheers und herzliche Grüsse Theresa Wünschst Du Dir Unterstützung oder Feedback zu Deinen Zielen? Ich lade Dich ein, auf meiner Website www.Entdeckerlounge.ch zu stöbern und Kontakt mit mir aufzunehmen. Oder Du folgst direkt diesem Link. Du möchtest Dir eine Oase im Alltag schaffen und mehr über Achtsamkeit und aktive Entspannung in Deinem Alltag erfahren? Schau gerne hier vorbei. Bild: WIX

  • Von Kunst und Beziehungen

    Ist das 'ne gleichberechtigte und ehrliche Beziehung - oder kann das weg? Mit Freundschaften und Bekanntschaften ist es wohl wie mit Kunst: Jede*r definiert diese auf seine Weise und sieht etwas anderes darin. Es gibt Menschen, die sammeln scheinbar wahllos oberflächliche Bekanntschaften. Andere Menschen sind zurückhaltender, prüfen Vertrauen und erfreuen sich an wenigen, dafür tiefen Freundschaften und einigen herzlichen Bekanntschaften. Und dann gibt es da noch die, die ihre Kontakte gezielt auswählen und aktivieren, je nach dem, was sie wissen wollen oder im Moment benötigen. Zweifellos wird auch das schönste Bild nicht mehr betrachtet, wenn es total verstaubt ist und der zuvor angeklebte Arm der Venusplastik wieder nach unten hängt. Je mehr Zeit vergeht, umso schlimmer wird es. Wenn Du vor lauter Staub, Rissen und Leimresten nicht mehr durchblickst, nimm Dir Zeit für eine Inventur. Mit welchen Menschen verbringst Du gerne Zeit? In welchen Situationen mit diesen Personen fühlst Du Dich besonders wohl? Was verbindet euch? Welche Anteile tragen dazu bei, eine Person als Deine*n Freund*in zu bezeichnen? Reflektiere Deinen eigenen Weg und die damit verbundenen Veränderungen. (An-)erkenne alle Anteile, die auch Du zu diesen Beziehungen beigetragen hast. Wie wichtig ist es Dir, den Staubwedel in die Hand zu nehmen, um den alten Glanz Eurer Beziehung wieder zum Vorschein zu bringen? Für alle anderen verstaubten Schmutzfänger und den ganzen Beziehungsballast, den Du mit Dir herumschleppst steht da jetzt ein grosser Container. Du darfst Dich lösen von Menschen, die: Dich "geghostet" haben Dich bewerten/ verurteilen Dir nur noch unpersönliche bzw. oberflächliche Fragen stellen Dich nur noch kontaktieren, wenn sie etwas benötigen und ihre Neugierde befriedigen wollen Dein Mindset und Deine Stimmung permanent herunterziehen Deine Zeit, die Du ihnen schenkst nicht wertschätzen (z.B. durch ständiges Versetzen oder Zuspätkommen) Deine Gastfreundschaft gerne in Anspruch nehmen, diese jedoch einseitig bleibt Deine Grenzen nicht achten, weil sie sich durchsetzen wollen (z.B. Dich in einem Gespräch nicht zu Wort kommen lassen, Formulierung geschlossener Fragen, usw.) nicht ehrlich zu Dir sind sich nur dann bei Dir melden, wenn es ihnen schlecht geht und mit anderen unterwegs sind, um das Leben zu geniessen Mantra: "Danke, dass wir uns kennengelernt haben. Danke für die Zeit, die wir miteinander verbracht haben. Ich gehe jetzt weiter auf meinem Weg und wünsche Dir alles Gute auf Deinem." Was ist das bestmögliche Ergebnis Deiner Beziehungs-Inventur? Liebe Grüsse Theresa

  • Heilung und Behandlung von Narben in der Ergotherapie

    Die Fähigkeit unseres Körpers, offene Stellen selbstständig zu schliessen, sich selbst zu regnerieren und vor Umwelteinflüssen zu schützen, übt eine grosse Faszination auf mich aus. Dabei können wir selbst Einfluss nehmen oder den Prozess einfach nur beoachten. In meinem Berufsalltag als Ergotherapeutin erlebe ich sehr oft, dass das Thema Narben negativ und mit Stigmata behaftet ist, bzw. völlig vernachlässigt wird. Einige Gesundheitsfachpersonen und Betroffene sehen die Behandlung von Narben als ein rein ästhetisches Thema an, dabei ist es noch viel mehr als das. Dieser erste Teil beschäftigt sich mit einem Einstieg in die Thematik und soll das Interesse für einen aussergewöhnlichen Heilungsprozess Deines Körpers wecken. Was ist eine Narbe? Zum Abschluss der Wundheilung bildet unser Körper ein Ersatzgewebe. Möglichst schnell soll unsere Körperhülle wieder geschlossen sein, damit u.a. Krankheitserreger nicht in den Körper eindringen können. Dieses Gewebe ist oft in der Elastizität und im Aussehen anders beschaffen, als die umliegenden, nicht betroffenen Hautschichten und Areale. Da es sich um ein körpereigenes Ersatzgewebe handelt, weisst die Narbe nicht die gleichen Eigenschaften, wie das "Original" auf: es fehlen ihr Schweiss- und Talgdrüsen, die Melaninbildung findet eingeschränkt statt. Das bedeutet, dass das Hautpigment Melanin, welches für unseren natürlichen Sonnenschutz von unserem Körper gebildet wird, eine "Lücke" aufweist. Deshalb solltest Du unbedingt auf einen hohen und durchgehenden Sonnenschutz, vorallem im Bereich Deiner Narbe achten. Wodurch entstehen Narben? nach Verletzungen/ bei Unfällen: Verbrennungen, offene Knochenbrüche, Schnitt- und Stichverletzungen, Hautabschürfungen, usw. nach chirugischen Eingriffen und Operationen, wie z.B. nach Kaiserschnitt, Gelenkersatz, Amputationen in Folge Brustkrebs, Gefässverschluss, usw. durch Erkrankungen, wie z.B. Windpocken, Gürtelrose, Akne, Wunden aufgrund selbstverletzendem Verhalten, usw. in Folge von körperlichen Veränderungen, die mit einer Überdehnung des Bindegewebes einhergehen, z.B. bei einer Schwangerschaft, schneller und hoher Gewichtsveränderung,... hier ist die Narbenbildung ausdrücklich erwünscht: ein Bereich der Körpermodifikation befasst sich mit der sogenannten "Skarifizierung"; durch Cutting (dt. "Einritzen") oder Branding (dt. "Einbrennen") werden auf der Haut kunstvolle Motive erzeugt und auch Piercings und Tätowierungen gehen mit einer Narbenbildung einher Welche Arten von Narben gibt es? atrophe Narben (lat. atrophia "verkümmert", "rückgebildet") Atrophe Narben entstehen, wenn der Körper zu wenig Narbengewebe produziert. Es entstehen Grübchen, die Narbe sieht weiss-silbrig aus, eingezogen und fühlt sich beim Ertasten auch so an. hypertrophe Narben (altgr. hyper- über; trophein- ernähren "vermehrt entwickelt") Hypertrophe Narben können leicht erhaben sein und sich fest anfühlen, überragen jedoch in ihrem Ausmass nicht die ursprüngliche Grösse. Der Körper hat an dieser Stelle zuviel Narbengewebe produziert. Ist das Areal hohen Zugkräften ausgesetzt, verstärkt dies die Entstehung hypertropher Narben. Keloide Der Begriff beschreibt eine Hautwucherung, die z.B. auch nach einfachen Verletzungen, wie z.B. nach einem Mückenstich auftritt. Das Keloid ist gegenüber dem nicht betroffenem Hautareal deutlich erhaben und verursacht häufig Druckschmerzen und/ oder Juckreiz. Keloide können selbst nachdem sie operativ entfernt wurden wieder nachwachsen. Die vordere Brustregion, die Schulterpartie und die Ohrläppchen gelten als häufig betroffene Regionen für das Auftreten der Keloide. Narben: Worauf ich bei der Heilung und Behandlung in der Ergotherapie achte Beweglichkeit Die Narbe sollte allen Bewegungen, die Du ausführen möchtest, folgen. Du solltest keine Bewegungseinschränkungen durch Deine Narbe haben. Besonderes Augenmerk liegt auf Narben, deren Verlauf über ein Gelenk führt, z.B. an den Fingern, entlang des Ellenbogens, Knie, usw. Zudem sollte sie sich vom darunterliegenden Gewebe abheben lassen und nicht mit diesem verwachsen, also "verklebt" sein. Sensibilität (Wahrnehmung von unterschiedlichen Empfindungen, "Fühlen") Spürst Du ein Jucken, Drücken, Ziehen und/ oder Schmerzen? Ist es unangenehm, wenn ein Kleidungsstück an der Narbe reibt oder aufliegt? Vielleicht ist es auch der Fall, dass Du auf der Narbe über ein vermindertes Empfinden verfügst. Je nach Ort der Narbe kann auch Vibration als störend wahrgenommen werden. Ästhetik (die wahrgenommene Schönheit) Ist die Narbe immer sichtbar? In welchen Situationen stört sie Dich optisch? Woran denkst Du beim Betrachten der Narbe? Sollte bereits einer der beschriebenen Punkte für Dich auffällig sein, lohnt sich eine professionell angeleitete Behandlung Deiner Narbe in der Ergotherapie. Hier lernst Du, wie Du den Heilungsprozess selbst unterstützt und positiv beeinflusst. Du übernimmst Verantwortung für Deinen Körper und setzt Dich nebenbei aktiv mit der Verarbeitung der Ursache für die Entstehung Deiner Narbe auseinander. Hat Dir dieser Beitrag aus meinem Berufsalltag gefallen, dann hinterlasse mir gern ein Like! Wünschst Du Dir mehr Informationen zu diesem Thema? Dann nimm unverbindlich Kontakt zu mir auf. Liebe Grüsse Theresa www.Entdeckerlounge.ch Frau mit Narbe nach Mastektomie Titelbild: Canva

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