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- Energiemanagement trifft Lösungsfokussierung: Wie Körperbewusstsein und lösungsfokussiertes Denken Ressourcen aktivieren
Du möchtest verstehen und lernen, wie Du Deine Kräfte bewusst wahrnimmst, einteilst und steuerst? Du fühlst Dich müde, angespannt und erschöpft? Genau hier setzt die Verbindung von Energiemanagement und Lösungsfokussierung an. Ein Ansatz, der Körperwahrnehmung, Selbstregulation und mentale Klarheit miteinander verbindet und innere Ressourcen zugänglich macht. Energiemanagement, mit der eigenen Energie in Kontakt sein Energiemanagement bedeutet, die eigene Energie nicht nur zu „verbrauchen“, sondern bewusst einzuteilen. Dabei geht es weniger um Leistung oder Produktivität, sondern um Ausrichtung: Was "nährt" mich? Was kostet mich Kraft? Wie erkenne ich frühzeitig, wenn ich über meine Grenzen gehe? Über wahrnehmungsbasierte Methoden lernen meine Klient*innen, auf Körpersignale zu achten und auf sie zu reagieren, bevor der Körper in Erschöpfung kippt. Wer seine Energie bewusst lenkt, kann sich selbst besser regulieren und den Alltag wieder selbst gestalten, statt nur zu funktionieren. Lösungsfokussierung: Der Blick in Richtung Zukunft Der lösungsfokussierte Ansatz fragt nicht: „Warum ist das so?“, sondern: „Was funktioniert bereits und wie kann ich davon mehr in mein Leben ziehen?“ Diese Haltung schafft Bewegung. Sie aktiviert das, was schon da ist: Erfahrungen, Fähigkeiten, kleine erfolgreiche Momente. Wenn wir mit einem lösungsorientierten Fokus arbeiten, verbinden wir uns gedanklich mit der Zukunft. Wir stellen uns vor, wie diese sein wird, so als wären wir schon angekommen. An diesem Punkt beginnt der Körper sich mitzubewegen. Anspannung weicht der Entspannung, Atmung vertieft sich, Gedanken werden klarer. Du öffnest gemeinsam mit mir einen Raum, in dem Veränderung beginnt umsetzbar zu werden. Wenn Körper und Gehirn sich ergänzen Veränderung geschieht dort, wo Körper und Geist sich nicht mehr gegeneinander, sondern im Einklang bewegen: Der Körper zeigt durch Schmerzen, Muskelzucken oder Unruhe, was im Moment wirklich los ist. Er reagiert auf die Umwelt, der du ihn aussetzt. Dein Gehirn darf darauf reagieren und sich einen Plan machen, durch welche Handlungen, Gedanken und Ideen es den Körper unterstützen möchte. Es darf also entscheiden, wohin die Energie fliessen soll und ob im Moment "Energiesparmassnahmen" nötig sind So entsteht eine Verbindung von Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit, eine innere Bewegung, die Ruhe, Motivation und Klarheit vereint. Für wen ist das Thema Energiemanagement und Lösungsfokussierung interessant? Für Menschen, die … sich oft zwischen Pflichtgefühl und Erschöpfung bewegen lernen möchten, ihre Energie gezielt zu lenken und einzusetzen bereit sind, aktiv an sich zu arbeiten und Wege suchen, innere Ressourcen zu reaktivieren In der Entdeckerlounge entstehen daraus oft Prozesse, die weit über Entspannung und "Abschalten" hinausgehen. Bewusstheit, Integration und Selbstregulation schaffen einen neuen Zugang zur eigenen Energie und Präsenz im Alltag. Wenn Energiemanagement auf Lösungsfokussierung trifft, entsteht ein Raum, in dem Körper, Denken und Fühlen sich mit dem Alltag neu ordnen können. Es geht nicht darum, Probleme zu bekämpfen, sondern darum, das zu stärken, was bereits wirkt und davon noch mehr umzusetzen. So wird Energie wieder beweglich und lebendig und verhilft Dir zu mehr Leichtigkeit und Gestaltungsfreiheit in Deinem Leben. Theresa Güdemann Theresa Güdemann Entdeckerlounge Möhlin Wegbegleiterin für alle, die ihre Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit vertiefen möchten. In der Entdeckerlounge verbinde ich ergotherapeutische Kompetenz, lösungsfokussiertes Coaching sowie Elemente aus Achtsamkeit und Entspannung für mehr Freude und Selbstbestimmung in Deinem Alltag.
- "Ergotherapie in action" – Wie Ergotherapie Menschen in Bewegung bringt
Ein Beitrag zum Welttag der Ergotherapie 2025 Am 27. Oktober ist Welttag der Ergotherapie. Das Motto 2025: „Ergotherapie in action“ beschreibt treffsicher, worum es in der Ergotherapie geht. Gerne zeige ich einen Einblick in meinen Beruf als Ergotherapeutin mit eigener Praxis in Möhlin und wie meine Arbeit Menschen im Alltag stärkt – körperlich, mental, seelisch und vor allem ganz praktisch. Was bedeutet „Ergotherapie in action“? Ergotherapie ist aktiv. Sie findet mitten im Leben statt und genau dort, wo Menschen Unterstützung brauchen: zu Hause, am Arbeitsplatz oder in meiner Praxis. In der Ergotherapie geht es um viel mehr, als nur Gespräche oder Übungen. Gemeinsam finden wir heraus, was Dich in Aktivität bringt und wie Du konkrete Alltagssituationen wieder selbstständig und sicher meistern wirst. „Ob es das sichere Einsteigen ins eigene Auto ist, das Bedienen eines Tablets oder die Körperpflege im eigenen Badezimmer, wir reden nicht nur darüber. Wir entwickeln gemeinsam Strategien und üben es in alltäglichen Situationen.“ Als Ergotherapeutin begleite ich Menschen individuell und ganzheitlich. Ich ermögliche Räume, in denen Selbstwahrnehmung, Vertrauen und Selbstwirksamkeit wachsen dürfen. Ergotherapie – was ist das genau? Viele Menschen kommen zu mir, weil sie verschiedene Einschränkungen oder Schmerzen in ihrem Alltag nicht länger hinnehmen wollen. Sie suchen nach einer Therapie, die Körper, Psyche und Handlungskompetenz verbindet und genau das bietet Ergotherapie mit ihrem ganzheitlichen Ansatz. Ich arbeite lösungsfokussiert, ressourcenorientiert und ganz nah am Alltag meiner Klient*innen. Meine Leistungen umfassen unter anderem: funktionelles, alltagsbezogenes Training bei Krankheit oder nach Operation Wohnraumberatung und -anpassung für die grösstmögliche und sichere Bewegungsfreiheit zu Hause, auch im Alter Hilfsmittelabklärung, -beratung und -training ergonomische Beratung für Alltag und Beruf achtsamkeitsbasierte Methoden und Entspannungstechniken MediCalm, Achtsamkeit und Entspannung für alle Interessierte unabhängig einer Verordnung Kurse: Stressbewältigung bei psychischen Erkrankungen (mit ärztlicher Verordnung) sowie StressFrei-Training als Präventionsprogramm Wer kommt zur Ergotherapie? Viele meiner Klient*innen haben bereits einen langen Leidensweg hinter sich. Chronische Schmerzen, psychische Belastungen oder mehrfache Operationen treten oft kombiniert auf und bedürfen eine ganzheitliche, therapeutische Sichtweise. Andere erleben nach einem Unfall, einer Krebserkrankung oder einer seelischen Krise, dass ihr Alltag nicht mehr wie gewünscht "funktioniert" oder die Lebensfreude fehlt. Ergotherapie unterstützt genau dort, wo mehrere Ebenen betroffen sind: Körper, Psyche und die Selbstständigkeit im Alltag. Den Mensch als Ganzes sehen: „Nach einer Operation kombiniere ich z. B. Narbenmobilisation und funktionelles Training mit Gesprächen zur Krankheitsverarbeitung, alles in einem individuellen Behandlungsplan.“ So läuft eine Behandlung ab Kontaktaufnahme : Ein kurzes Gespräch bringt Klarheit über den gemeinsamen Weg Erster Termin : Kennenlernen, Anamnese, Zielfindung und Auswahl geeigneter Assessments, offene Fragen besprechen Behandlung : individuell abgestimmte Kombination meines Leistungsspektrums Evaluation : Regelmässige Rückschau und Anpassung der Massnahmen Abschluss: Du hast Dein Ziel erreicht und setzt erprobte Strategien selbständig und erfolgreich in Deinem Alltag um Diese Struktur bringt Dir Klarheit und schafft gleichzeitig genug Raum Deine individuellen Bedürfnisse und Ziele. Warum ich Ergotherapeutin geworden bin Ich liebe es, Menschen zu stärken. Ihre Ressourcen sichtbar zu machen. Den Moment, wenn sich jemand aus einer herausfordernder Zeit heraus bewegt und sagt: „Ich habe wieder Mut. Ich traue mich wieder aktiv zu sein und jetzt probiere ich es.“ Was ich mir wünsche: Mehr Sichtbarkeit für die Ergotherapie Ergotherapie ist wertvoll. Sie kann das Leben verändern. Leider ist Ergotherapie noch zu wenig bekannt, vor allem bei Ärztinnen und Ärzten. „Ich wünsche mir, dass Hausärzt*innen und Fachärzt*innen das Potenzial der Ergotherapie erkennen und stärker nutzen. Viele Menschen könnten profitieren, wenn sie nur davon wüssten.“ Ergotherapie in Möhlin zwischen Rheinfelden und Zeiningen Du hast Fragen zur Ergotherapie in Möhlin, suchst Unterstützung nach einer Operation, bei Erkrankung oder Verletzung? Dann melde Dich gerne bei mir! Ich biete meine Leistungen im Rahmen der Grundversicherung und für Selbszahlende in der ENTDECKERLOUNGE Möhlin und als Domizilbehandlung in den umliegenden Ortschaften an. Theresa Dipl. Ergotherapeutin Lösungsfokussierter Coach Trainerin für Stressbewältigung Fussreflexzonentherapeutin Ergotherapie in action
- Antriebslos? Warum Mental Health Tipps oft scheitern und was wirklich hilft
Eigentlich ist doch alles ganz leicht: nur ein kleiner Spaziergang bringt Dich weg vom Gedanken-Karussell, Yoga hilft Dir dabei mal kurz abzuschalten und ein sanftes Workout lässt Dich im stressigen Alltag runterfahren. Das wissen wir alle und deswegen verteilen wir diese sehr lieb gemeinten Ratschläge in Mutti-Attitüde an Menschen, die wir gern haben. Firmen nutzen sie sogar zur Werbung, auf Instagram, in Blogartikeln und SEO optimierten Texten. Mental Health Content verkauft sich gerade jetzt sehr gut, ist aktuell und schnell erstellt. Genau da liegt der Knackpunkt. Strategien, die für eine Person gut funktionieren, sind für andere nicht umsetzbar, herausfordernd, nicht attraktiv und setzen diese womöglich unter Druck. Mental Health Tipps, die wir alle kennen und die nicht weiterhelfen Trink doch einfach mehr Wasser Melde Dich endlich im Gym an Ratgeber in Magazinen und Life-Hacks („Mit diesen Tipps lebst Du ab jetzt gesünder!“) Du musst nur mal meditieren, dann geht es Dir besser Wenn Du einmal angefangen hast, dann läuft das von allein Ins Tun kommen - Verstehen, warum Menschen im Alltag aktiv sind Ich geb’s ja zu, im Grunde dieser Aufforderungen steckt viel Wahrheit. Frische Luft, Sonne tanken, Interaktionen die uns Energie geben, Bewegung: Alle Massnahmen, die unser Verstand als sinnvolle Methoden erkennt, uns aktiv zu halten sind im Kopf gespeichert. Die Tipps funktionieren dann als Erinnerung, ein "mach das doch wieder mal!" Und das war's dann auch schon. Die Herausforderung liegt mehr in der Umsetzung und im „ins Tun kommen“. Das verrät uns nämlich keiner der wohlmeinenden Tipp-Gebenden. Ins Handeln kommt jeder Mensch auf seine eigene Weise. Menschen handeln aber nicht nur durch blosse Willenskraft und Verstand. Weitere zentrale Aspekte dabei sind: Motivation und Werte: Warum ist es mir wichtig? Freude bei der Ausführung, Aktivierung des Belohnungszentrums im Gehirn durch Dopaminausschüttung usw. Selbstwirksamkeit: das Gefühl an der jetzigen Situation selbst etwas verändern und bewegen zu können Relevanz: es macht für mich einen Unterschied dies oder jenes so zu tun Lebensumstände, z.B. Zeit, Geld, Bildung Ziel: Was will ich damit erreichen? Das Gefühl von Gemeinschaft, z.B. bei Challenges oder beim gemeinsamen Walking und bei Gruppenangeboten Wer und was motiviert Dich im Alltag? Was hilft denn nun wirklich weiter? Psychische Erkankungen vs. Innerer Schweinehund Dafür ist wichtig zu wissen, ob bei Dir der „innere Schweinehund“ bekämpft werden soll, oder ob eine Antriebsstörung im pathologischen Sinne vorliegt. Ein verminderter Antrieb kann sich als Symptom unterschiedlicher Erkrankungen zeigen, dazu gehören zum Beispiel: Depressionen Tumorerkrankungen Neurologische Erkrankungen, z.B. Demenz, Morbus Parkinson, nach einem Schlaganfall Schädel-Hirn-Trauma ME/CFS ( Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue Syndrom ) u.v.m. In diesen Fällen sollte man grundlegend verstehen und akzeptieren, dass es nicht darum geht, dass Du keine Lust hast, etwas zu tun. Dass Du trotz Mittagsschlaf nicht genug Energie hast, um einen Spaziergang zu machen. Nicht, weil Du „faul“ bist, sondern weil es sich schlicht Deiner willentlichen Kontrolle entzieht. In dieser Situationen fühlen sich Mental Health Tipps wie Hohn an: Wenn Du Dich am Morgen schon beim Aufstehen aus dem Bett kämpfst, ist ein entspannter und achtsamer Waldspaziergang über Stock und Stein wahrscheinlich nicht das erste Ziel des Tages. Vielleicht würde es Dir in Deiner Sitaution auch nicht gut tun und Du benötigst Tage, um Dich davon zu erholen. Und es lässt Dich Grübeln: „Was stimmt mit mir nicht? Warum kann ich dabei nicht entspannen und andere schon?“ Trotz Erkrankung(en) kannst Du kleine Veränderungen in Deinem Alltag anstossen und neue Routinen schaffen, die Deine mentale Gesundheit verbessern und unterstützen. Ergotherapie schafft dafür einen geeigneten Rahmen Neues zu testen, individuell zu dosieren und Veränderungen für Dich passend zu gestalten. Erkennst Du Dich beim „Schweinehund“ wieder, kann es helfen, Deine Gedanken zu sortieren: Wie geht es mir gerade? Was fühlt sich gut an? Was fehlt mir? Wovon möchte ich mehr? Was bereitet mir Freude und gibt mir Energie? z.B. Achtsamkeitspraxis, Bewegung, Aktivitäten allein oder zusammen mit anderen Menschen oder Tieren? Was ist nötig, damit ich öfter ausführe, was mir Freude bereitet und mich mit Energie versorgt? Was genau mache ich ab XY anders, um mehr Ausgeglichenheit im Alltag zu erreichen? Wenn Du Dir dabei Unterstützung wünschst, buche Dir gern ein Lösunsgfokussiertes Coaching. Was Du garantiert nicht hören wirst, sind Ratschläge. Wir nutzen die Zeit lieber dafür, herauszufinden, was für Dich funktioniert, was Du schon immer einmal tun wolltest, es jedoch bisher nicht angefangen hast. Viele Coaching-Klient*innen erleben Ihren Aha-Moment als Wendepunkt in ihrem alltäglichen Tun. Grundsätzlich gilt: Massnahmen zur Stressreduktion und Förderung der mentalen Gesundheit sollten Routinen sein, keine Notfallmassnahmen! „Ich habe etliche Mental Health Tipps umgesetzt und trotzdem hilft nichts!“ Mental Health Tipps können Dich dabei unterstützen Routinen zu überprüfen und geben Dir neue Ideen für freudvolle Aktivitäten. Allerdings solltest Du immer prüfen, ob sie zu Dir und in Deinen Alltag passen. Bei der Ausführung geht es auch nicht um ein Abarbeiten und Erfüllen. Reflektiere im Anschluss unbedingt, wie Du Dich fühlst und ob der erwünschte Zustand eingetreten ist. Ich arbeite mit sehr vielen Menschen zusammen, die sich durch eine Vielzahl solcher Aktivitäten gestresst fühlen. Der Spruch „Viel hilft viel“ funktioniert hier definitiv nicht und führt eher zu Frustration und Stress. Plane lieber weniger spektakuläre Aktivitäten ein und dafür häufiger kleinere. Das können bewusste Atempausen sein, den Blick ins Grün schweifen lassen, die achtsame Interaktion mit Deinem Haustier oder der Austausch mit lieben Menschen. Erwünscht ist alles, was Deine Energie wieder aufladen lässt und Dich für kommende Herausforderungen stärkt. Das kann auch mal das bewusste Unterlassen einer Tätigkeit sein. Mehr Klarheit darüber und eine individuelle Standortbestimmung stärken Deine Resilienz im Alltag. Ich begleite Dich gerne auf Deinem Weg, mit Neugier, Empathie und ganz ohne chee-chee. Theresa ENTDECKERLOUNGE Praxis für Therapie, Achtsamkeit und Entspannung Welche Tipp-Phrasen fallen Dir noch ein? Hat Dir davon schon etwas geholfen, weil Du es gelesen hast oder es Dir jemand geraten hat? Was hat Dir schon geholfen, Deine Aktivität im Alltag zu steigern? Teile Deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren und like den Beitrag!
- Was hilft, wenn ich ständig Schmerzen habe?
„Ich wache jeden Tag mit Schmerzen auf – und gehe damit abends wieder ins Bett.“ Das höre ich oft, wenn Menschen mit hohem Leidensdruck und nach sehr langer Zeit zum ersten Mal den Weg in meine Praxis finden. Die Schmerzen sind da. Jeden Tag. Mal mehr, mal weniger. Manchmal gut auszuhalten, manchmal lähmend. Viele haben bereits eine Odyssee hinter sich: ärztliche Abklärungen, Medikamente, verschiedene Therapien, vielleicht sogar Operationen. Und trotzdem ist da dieser Wunsch: „Ich will doch einfach nur wieder normal leben.“ Wenn Du Dich darin wiedererkennst, möchte ich Dir sagen: Du bist nicht allein. Und: Du hast mehr Einfluss auf diese Situation, als es sich gerade anfühlt. Schmerzen sind real – und vielschichtig Chronischer Schmerz ist mehr als ein nur körperliches oder psychisches Symptom. Er beeinflusst, wie wir denken, fühlen und im Alltag handeln. Er ist real und präsent. Vielleicht kennst Du auch das: An einem entspannten Tag sind die Schmerzen etwas milder. Nach Stress oder Konflikten nehmen sie zu. Das ist kein Zufall – sondern eine nachvollziehbare Reaktion unterschiedlicher Systeme im menschlichen Körper. Was kann Ergotherapie bei chronischen Schmerzen bewirken? In meiner Arbeit – besonders in der Ergotherapie – geht es darum, den Körper wieder als Verbündeten zu erleben. Nicht gegen ihn zu kämpfen, sondern mit ihm zu arbeiten. Dabei steht nicht eine Leistungssteigerung im Vordergrund, sondern die Frage: „Was stärkt mich und was ist möglich, trotz Schmerzen?“ Mögliche Elemente sind z. B.: achtsame Bewegungen das Erforschen von Positionen, die Entlastung bringen aktive Übungen zur Stressreduktion, z.B. Atemtechniken, Progessive Muskelrelaxation,... Steigerung der Selbstfürsorge, z. B. Wärme, Rhythmus, Mikro-Routinen,... das bewusste und achtsame Wahrnehmen von kleinen Momenten der Erleichterung Wiederaufnahme bedeutenden Tätigkeiten, wenn nötig mit Unterstützung, auch durch Hilfsmittel und Technologien All das kann helfen, die eigene Handlungsfähigkeit wieder zu spüren und sie Schritt für Schritt, ohne Druck, wieder zu erwecken. Das funktioniert vor allem, weil Ergotherapie die eigenen Ressourcen, Fortschritte und Ziele fokussiert, nicht das Problem bzw. das Defizit. Was kann ich bei Erschöpfung tun? Wenn Schmerz und Erschöpfung Deinen Alltag bestimmen, braucht es Impulse, die umsetzbar sind . Hier ein paar erste Anregungen, zum Ausprobieren: 2-Minuten-Morgencheck: Bevor Du aufstehst, nimm kurz wahr: Wie geht es mir? Was fühlt sich gerade okay an? Was brauche ich jetzt, um meinen Tag so angenehm, wie möglich zu starten? Weniger Reize am Morgen: Kein Handy direkt nach dem Aufwachen. Stattdessen: warmes Wasser, Blick aus dem Fenster, ein Moment der Stille, alles was Dir jetzt hilft in Deinem Tempo den Tag zu starten Achtsames Schmerz-Tagebuch: Was war heute möglich? Was hat gut getan? Wie ist mir xy gelungen? Mini-Selbstfürsorge: Wärmflasche/ Coolpack, Decke, Licht, Duft – kleine Gesten, die Deinen Körper unterstützen und Dir ein angenehmes Gefühl geben Das Ziel ist nicht Perfektion – sondern Verbindung: mit Dir selbst, mit Deinem Tempo, mit Deinen Ressourcen. Finde heraus, was für Dich hilfreich ist und was Du in Deinen Alltag umsetzen kannst. Wie ich Dich unterstützen kann In der Ergotherapie kombiniere ich wahrnehmungsfördernde Methoden mit Energiemanagement und alltagsnahen Strategien. Dabei steht nicht nur die Funktion im Fokus, sondern Dein Erleben als ganzer Mensch . Dass Du wieder Vertrauen schöpfst und Dir erlaubst, Dich in Deinem Körper wohlzufühlen. Ergänzend begleite ich Menschen, die neue Wege im Umgang mit Krankheit, Schmerz oder Stress suchen konsequent mit einer Lösungsfokussierten Haltung. Du musst das nicht allein schaffen Ich verstehe, wenn Du Dich müde fühlst. Und trotzdem: Es gibt Wege. Nicht die eine grosse Lösung, aber viele kleine, die zusammen wieder mehr Handlungsspielraum in Deinem Alltag schaffen. Wenn Du möchtest, begleite ich Dich gerne dabei, herauszufinden, was alles möglich ist. Theresa P.s. Bitte warte nicht zu lange ab! Meine Erfahrung zeigt, dass Ärzt*innen eine Verordnung für Ergotherapie oft sehr spät ausstellen, wenn die bisherigen Massnahmen nicht den gewünschten Erfolg gezeigt haben. Meist ist das Schmerzerleben dann schon fest integriert in Deinem Alltag und Ergotherapeut*innen können (noch) nicht zaubern. Physio- und Ergotherapie ergänzen sich auch hier hervorragend, weil eine optimale Behandlung Deines Körpers, aber auch Dein Erleben und Handeln im Alltag gesehen und trainiert werden.
- Selbstbestimmt leben: Love it, leave it or change it
Bist Du zufrieden mit Deiner Berufswahl und Deinem Arbeitsumfeld? Leben bedeutet für mich ständige Veränderung und Transformation. Und das ist auch gut so, denn ohne Veränderung keine Erkenntnisse und kein Fortschritt. Arbeitest Du auch im Gesundheitswesen und spürst die aktuelle Entwicklung hinsichtlich Kostendruck, Effizienzsteigerung und ständigen Patientenzufriedenheitsmessungen? Mich interessiert, wie Gesundheitsfachpersonen diesen Spagat bewältigen und ganz nebenbei geduldig und freundlich bleiben. Betrachten wir die Gesundheitsberufe, so steigt der Personalbedarf aufgrund externer "Qualitätsvorgaben" durch Qualitätslabel und gesetzliche Vorgaben, vor allem in den Kliniken stetig an. Gleichzeitig tragen genau diese Vorgaben dazu bei, dass eine Berufsausübung im stationären Klinikgeschehen für die betroffenen Berufsgruppen zunehmend unattraktiver wird. Ernüchternd empfinde ich den Austausch mit anderen Therapeut*innen, die mir bestätigen, dass die Ausbildung zwar noch nicht so lange her ist, diese jedoch erheblich von den tatsächlichen Anforderungen des Berufsalltages abweicht. Folgende Aspekte begegnen mir immer wieder und gaben die Inspiration zu diesem Artikel: Berufskolleg*innen, finden immer weniger Gestaltungsfreiräume in ihrer Arbeit, verlieren die Freude an ihrem Beruf und wollen am liebsten "irgendwas anderes machen" Die Tätigkeit mit Menschen wird im Gesundheitswesen mehr und mehr von externen Institutionen vorgegeben und monitorisiert. Welchen Stellenwert nimmt der einzelne Mensch hier ein? Ist das "der Rhythmus, mit dem man mit muss"? Patient*innen nehmen die Auswirkungen dieser Entwicklung wahr. Besonders Unzufriedenheiten und nicht erfüllte Erwartungen werden dokumentiert. Die Rückmeldung dazu erfolgt oft nach Behandlungsende und nicht direkt an die behandelnde Person Fazit: Die Erwartungen der Patient*innen, externe und betriebswirtschaftliche Anforderungen und der Wunsch der Therapeut*innen ihren Beruf selbstbestimmt und ethisch auszuleben, klaffen immer weiter auseinander. Love it, leave it or change it. Von dieser englischen Weisheit hast Du bestimmt schon einmal gehört. Du kannst eine Situation: akzeptieren und annehmen, so wie sie ist verlassen sie verändern Ganz egal, für welche Option Du Dich entscheidest, Du gehst damit einen selbstbestimmten Schritt vorwärts im Leben. Überprüfe zunächst, ob Du mit Deinem Ziel noch auf Kurs bist. Sich entscheiden heisst nicht, dass Du alles hinwerfen und von vorn beginnen musst. Vielleicht verlässt Du den bekannten Weg, um einen anderen zu gehen oder Du suchst Dir Weggefährten, die Dich zu Neuem inspirieren. Interessierst Du Dich fürs Akzeptieren und Annehmen, kann ein Austausch hilfreich sein. Gemeinsam oder allein lade ich zum Nachdenken und Austauschen ein: Wie sieht Dein (Arbeits-) Tag aus, wenn Du ihn selbst gestalten könntest? Auf einer Skala von 0 (unglücklich) bis 10 (glücklicher geht's nicht) wo stehst Du im Moment? Was schätzt Du in Deinem Beruf/ in Deiner aktuellen Situation, welche 5 Punkte fallen Dir ein? Welche 3 Veränderungen führst Du selbst herbei, um am Tagesende zufriedener zu sein? und: Was konkret tust Du dafür? Auch ich habe mich entschieden und gebe meinen Beruf als Ergotherapeutin nicht auf. Ich spüre den Drang meine Philosophie in der Arbeit mit Menschen umzusetzen und meinen Beruf so selbstbestimmt, wie möglich auszuführen. Dafür wage ich den Sprung in die Selbstständigkeit. Es ist mein Zeichen im aktuellen Gesundheitssystem und eine Chance, mit der ich meinen Kolleg*innen, Patient*innen und Kund*innen zeige, weshalb ich meinen Beruf auch als Berufung sehe. Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt. (M. Gandhi) Suchst Du mehr Selbstbestimmung und Bedeutung in Deinem (Arbeits-)leben? Wo und wie möchtest Du Dich verändern, um Dein Ziel zu erreichen? Love it, leave it or change it bereitet Dir Kopfzerbrechen? Komm' mit auf Entdeckertour, finde was Dich antreibt und nutze diese Erkenntnisse für Dich und die Menschen in Deiner Umgebung. Herzliche Grüsse Theresa ps: Erkennst Du Dich hier wieder oder möchtest einfach glücklicher sein, mit dem was Du tust? Nimm unverbindlich und kostenlos mit mir Kontakt auf und lass uns herausfinden, welche Impulse Dich jetzt voranbringen. www.Entdeckerlounge.ch
- Fussreflexzonenarbeit – über die Füsse zurück zu sich selbst
Die Fussreflexzonenarbeit begleitet mich schon seit vielen Jahren und sie lässt mich seitdem nicht mehr los. Was mich von Anfang an fasziniert hat, ist die Verbindung zwischen den Zonen auf unseren Füssen, Händen, unserem Kopf und dem Inneren unseres Körpers. Es ist erstaunlich, wie über gezielte Berührung Organe, Systeme und auch unsere seelische Verfassung angesprochen werden können. Als Ergotherapeutin habe ich immer wieder nach Möglichkeiten gesucht, Menschen auch jenseits von Worten zu erreichen. Viele Entspannungsverfahren arbeiten mit Sprache. Doch nicht jeder kann sich sofort darauf einlassen. Zuhören, sich konzentrieren, die Stimme mögen, dabei gleichzeitig abschalten, das ist nicht für alle stimmig und umsetzbar. Die Fussreflexzonenarbeit bietet hier einen anderen Zugang: über Spüren, Wahrnehmen und Loslassen. Die Füsse bilden eine Art natürliche Grenze. Sie erlauben Berührung, ohne zu nah zu kommen. Diese Form der achtsamen Distanz ist für viele meiner Klient*innen besonders angenehm. Bist Du kitzelig an den Füssen? Das ist gar kein Problem, denn meine Handgriffe sind präsent und gehen in die Tiefe. Es lohnt sich, verschiedene Massagestile auszuprobieren und dabei herauszufinden wo und mit wem Du Dich wohlfühlst. Raum für Ruhe und Regeneration Mir ist es wichtig, dass jede Behandlung in einer ruhigen Umgebung stattfindet. Eine Atmosphäre ohne Ablenkung hilft nicht nur Dir loszulassen. Um klar und ganz präsent arbeiten zu können bevorzuge ich Stille oder eine sanfte Musik im Hintergrund. Für mich ist jede Behandlung eine Einladung, für einen Moment auszusteigen aus dem Alltag. Ein Innehalten, das Körper, Geist und Seele erlaubt, sich neu auszurichten, zu regenerieren und wieder in Balance zu finden. Ankommen, wohlfühlen und abschalten in der ENTDECKERLOUNGE in Möhlin. Wie ich arbeite Eine "typische" Behandlung gibt es bei mir nicht. Jeder Mensch bringt etwas Eigenes mit. Wenn jemand neu zu mir kommt, beginnen wir meist mit einer Entspannungsmassage von rund einer Stunde. Diese erste Sitzung dient dem Ankommen und dem Kennenlernen der Berührungsqualität und des Miteinanders. Nach einem kurzen Vorgespräch, darfst Du es Dir auf meiner Liege richtig bequem machen. Dabei stelle ich die einzelnen Zonen der Liege so ein, dass es Dir gut passt: Oberkörper hoch oder doch ganz flach? Vielleicht nur den Kopf etwas höher und eine leichte Unterstützung unter dem Knie? Alles ist möglich! Ich reinige zuerst die Füsse und nehme so behutsam Kontakt zu Deinem Körper auf. Das Ende der Massage wird durch die Klangschale "eingeläutet" und ist gleichzeitig der Beginn der Nachruhe. Wer weggedöst ist, darf nun behutsam wieder im Hier und Jetzt ankommen und nochmals intensiv wahrnehmen, wie sich der Körper nach der Massage anfühlt. Wer nach dieser Behandlung das Gefühl hat, dass ihm diese Art der Berührung guttut, kann sich gerne wieder eine Entspannungsmassage buchen. Wenn sich zeigt, dass Beschwerden oder Themen vertieft betrachtet werden möchten, biete ich eine gezielte Befundaufnahme an. Dabei identifiziere ich Zonen im Ungleichgewicht und richte die weiteren Sitzungen entsprechend therapeutisch aus. Ausserdem ist auch eine Kombination aus Fussreflexzonenarbeit und Coaching sinnvoll, gerade wenn Veränderungen Deinen Alltag begleiten. Meine Arbeit ist einerseits manuell, andererseits ergänzen achtsamkeitsbasierte Elemente wie Atemwahrnehmung, bewusstes Nachspüren oder Gespräche die Anwendung auf sehr nützliche Weise. Diese Verbindung zwischen Körperarbeit und innerer Einstimmung und Reflektion fördert das tiefe Loslassen und unterstützt die Wirkung auf mehreren Ebenen. Entspannungsmassage Was meine Klientinnen und Klienten berichten Die Rückmeldungen nach einer Behandlung sind vielfältig. Während der Massage kann es vorkommen, dass die Berührung mancher Zonen „zwickt“, besonders schmerzt oder auch besonders wohltut. Oft werden diese noch bis zu 3 Tage danach gespürt. Die meisten Klient*innen berichten direkt nach der Massage von einem angenehmen Kribbeln bzw., dass sich der Körper leichter und freier anfühlt. Besonders bei Menschen mit Schwellungen oder Spannungszuständen in den Beinen zeigt sich häufig eine spürbare Erleichterung. Viele beschreiben auch, dass sie zur Ruhe kommen, sich präsent fühlen und es im Kopf angenehm "still" wird. Manche erleben sogar körperliche Effekte an ganz anderen Stellen – etwa im Schulter-Nacken-Bereich oder auf dem Kopf, obwohl nur an den Füssen gearbeitet wurde. Bei regelmässiger Anwendung berichten viele von verbessertem Schlaf, einem stabileren Immunsystem, regulierter Verdauung oder einem leichteren Zugang zu sich selbst. Wer das Erlebte nach der Behandlung bewusst nachspürt, kann diesen Zustand auch im Alltag leichter wieder abrufen und so nochmals von der Behandlung profitieren. Für wen ist Fussreflexzonenarbeit geeignet? Mein Angebot richtet sich an Menschen, die Entspannung suchen, sich selbst wieder spüren möchten oder an einem Wendepunkt im Leben stehen. Die Behandlung kann eine wichtige Ressource sein, wenn es darum geht, wieder in Kontakt mit dem eigenen Körper und inneren Empfinden zu kommen. Dabei ist kein Ziel von aussen vorgegeben. Die Entspannungsmassage darf einfach „sein“: absichtslos, achtsam, präsent. In meiner Praxis ergänze ich diese Arbeit oft mit lösungsfokussiertem Coaching. Wenn sich ein Gespräch ergibt oder ein Thema aus der Behandlung heraus sichtbar wird, kann ein nächster Schritt entstehen. Gerade diese Verbindung aus Körperwahrnehmung und Reflexion schafft eine besondere Form von Ganzheitlichkeit und bringt Menschen in Bewegung. Durch meinen Hintergrund als Ergotherapeutin ist mein Blick auf den Mensch ganzheitlich und ressourcenorientiert. Die Fussreflexzonenarbeit ist für mich eine wertvolle Erweiterung meiner therapeutischen Arbeit. Sie bringt eine Qualität des Spürens und des „Einfach-Sein-Dürfens“ mit ein, die in unserer leistungsorientierten Welt oft verloren geht. Nächster Schritt Wenn du neugierig bist, wie sich diese Form der Körperarbeit für Dich anfühlt, lade ich Dich herzlich ein, es selbst zu erleben. Manchmal braucht es nur einen achtsamen Moment, um etwas in Bewegung zu bringen. Dafür kannst Du einfach hier einen Termin buchen . Welche Erfahrungen hast Du schon mit der Fussreflexzonenmassage gemacht? Lass uns gerne in den Kommentaren dazu austauschen. Ich wünsche Dir eine entspannte Zeit! Theresa
- Motorradfahren lernen. Für's Leben lernen.
Beeindruckend, wie Themen, die auf den ersten Blick weit von einander entfernt scheinen doch direkt zusammenhängen. Welche Gemeinsamkeit gibt es zwischen dem Motorradfahren und dem Verfolgen von Zielen im Leben? Und: was passiert, wenn wir verkrampft nach Sicherheit in unserem Leben suchen? Vor kurzer Zeit habe ich einen Traum verwirklicht und das Motorradfahren gelernt. Dieser Satz klingt im Nachhinein etwas banal. Bereits vor der Anmeldung bei einer Fahrschule habe ich mir etliche Gedanken gemacht. "Wenn ich jetzt nicht starte, dann vielleicht nie!" Das brachte meine innere Kritikerin schlussendlich zum Schweigen. Die anfängliche Unsicherheit mit meinem neuen Gefährt wandelte sich schnell in Fahrfreude und ausgeprägte Lebenslust. Grosse und kleine Touren, allein, zu zweit oder mit Freunden, jede freie Minute bei halbwegs passablem Wetter wurde ausgenutzt um Fahrpraxis zu sammeln. Da die Fahrprüfung näher rückte, entschied ich mich dazu Einzelfahrstunden zu nehmen, um optimal darauf vorbereitet zu sein. Und tatsächlich: da gab es noch Lücken und Verbesserungspotential. Vor allem das Acht-Fahren wollte mir nicht gelingen. "Womöglich kann ich das wohl einfach nicht", rief ich demotiviert aus. "Und warum? - Du hast nach unten auf den Boden geschaut." höre ich meinen Fahrlehrer erklären. "Du suchst dir fixe Ankerpunkte am Horizont und schaust immer wieder zu ihnen, damit lenkst du das Motorrad dann von ganz allein in die von dir angepeilte Richtung. Von ganz allein. Das musste ich erstmal setzen lassen. Von allein bedeutet, ich muss dafür nichts zusätzlich tun und darf meinen Fokus auf das Ziel richten. Mein Fokus lag bisher auf der Strasse, vor dem Vorderreifen. Schliesslich musste ich doch kontrollieren, wohin ich lenke und fahre. Ziel ist, mit dem Motorrad langsam und in kleinem Radius um die Kurven zu manövrieren - und nichts anderes! Darauf habe ich meinen Fokus zu legen. Mut und Vertrauen musste ich aufbringen, meinen Kopf bewusst 90° entgegen der Fahrbahnrichtung zu drehen, um die gewünschte Bewegung zu erzielen. Dafür bin ich belohnt worden, denn jetzt klappt es, "von ganz allein" und sicher. Mein grosses Ziel, das Bestehen der Fahrprüfung habe ich erreicht - auch Dank meinem Fahrlehrer, an diesem Tag befand er sich in der Rolle des Coaches. "Wer nicht alles im Griff hat, hat dafür die Hände frei." Sobald wir versuchen, jeden einzelnen Schritt perfekt zu planen und zu überwachen, verschwimmt der Blick auf unser Ziel. Womöglich benötigen wir dann mehr Zeit für unser Vorhaben oder driften sogar vom Weg ab, weil wir zu sehr im Hier und Jetzt vertieft sind. An dieser Stelle lade ich Dich ein, wieder einmal einen Moment in die Vogelperspektive zu wechseln: Welche Ziele hast Du Dir gesteckt? Welche 3 Dinge tust Du heute, um Deinem Ziel ein Stück näherzukommen? Mit welchen Methoden gelingt es Dir im Alltag, Deine Ankerpunkte am Horizont im Fokus zu behalten? Schaue doch gerne hin und wieder zur Orientierung vorbei! Bis bald und herzliche Grüsse Theresa
- Stress verstehen und aktiv bewältigen: Strategien für ein Leben in Balance
Das Empfinden von Stress lässt sich meist nicht auf eine Ursache zurückführen und so gibt es auch nicht "die" Lösung für den langfristigen Abbau von Stress. Das Zusammenspiel verschiedener Faktoren ist entscheidend, um ein gesundes und ausgeglichenes Leben zu führen. In diesem Artikel stelle ich Dir einige Strategien zur Stressbewältigung vor. Stress verstehen und erkennen Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Herausforderungen aller Art. In unserer schnelllebigen Welt sind wir oft mit Situationen konfrontiert, die uns über- oder unterfordern. Aber was genau ist Stress? Es handelt sich um eine körperliche und psychische Reaktion, aktiviert durch ein feines Zusammenspiel verschiedener Hormone. Stress ist subjektiv und kann sich in verschiedlichen Formen und sich auf unterschiedliche Weise zeigen. Manchmal erleben wir akuten Stress, der vorübergehend ist und durch spezifische Ereignisse ausgelöst wird, wie zum Beispiel eine bevorstehende Prüfung oder ein wichtiges Meeting. Dieser kurzfristige Stress kann uns sogar motivieren und dazu anregen, unser Bestes zu geben. Chronischer Stress hingegen besteht über einen längeren Zeitraum hinweg und resultiert oft aus anhaltenden Belastungen im Alltag. Im Gegensatz zu kurz andauernden Stresssituationen, erleben wir keine Erholungsphase mehr. Unerkannt kann chronischer Stress zu ernsthaften, gesundheitlichen Problemen führen. Ein weiteres, wichtiges Element im Verständnis von Stress ist die Erkenntnis, dass es auch positiven Stress (Eustress) gibt, z.B. vor einer Reise auf die wir uns sehr freuen und vor einem Konzert. In moderaten Dosen kann Stress sogar produktiv sein und uns aktivieren, unsere Ziele zu erreichen. Die Auswirkungen von Stress Stress kann sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen haben. Die negativen Effekte reichen von erhöhter Herzfrequenz und Muskelverspannungen bis hin zu langfristigen Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Depressionen. Wenn wir unter ständigem Druck stehen, schüttet unser Körper Stresshormone wie Cortisol aus, die in hohen Konzentrationen schädlich sein können. Diese Hormone beeinflussen nicht nur unsere physische Gesundheit, sondern auch unsere geistige Verfassung. Viele Menschen berichten von Konzentrationsschwierigkeiten oder einer allgemeinen Unruhe, wenn sie gestresst sind. Studien zeigen, dass chronischer Stress das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht und das Immunsystem schwächt. Auch psychische Erkrankungen wie Angststörungen oder Burnout können die Folge sein. Es ist wichtig, diese Auswirkungen ernst zu nehmen und hilfreiche Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln. Stressoren im Alltag identifizieren Um Stress aktiv bewältigen zu können, ist es notwendig die eigenen Stressoren zu erkennen. Oft sind es alltägliche Situationen oder Aufgaben, die uns belasten – sei es der Druck im Job, familiäre Verpflichtungen oder finanzielle Sorgen. Um herauszufinden, was genau uns stresst, können wir ein Tagebuch führen oder regelmässig innehalten und reflektieren. Welche Situationen lösen Unruhe aus? Gibt es bestimmte Menschen oder Umstände, die unseren Stress verstärken? Indem wir diese Fragen beantworten, können wir gezielt an der Bewältigung unserer individuellen Auslöser arbeiten. Auch das Erkennen von Verhaltensmustern kann hilfreich sein: Reagierst Du in stressigen Situationen mit Rückzug oder Überreaktion? Beobachte Deine Reaktionen genau, um besser zu verstehen, welche Veränderungen notwendig sind. Es ist ein aktiver Prozess, persönliche Stressoren zu identifizieren und anzugehen. Mit jedem Schritt in diese Richtung wirst Du mehr Kontrolle über Dein Leben gewinnen und Deine innere Stärke entfalten. Aktive Bewältigung bedeutet nicht nur das Erkennen von Problemen, es geht auch darum, Lösungen zu finden und Chancen zu ergreifen. Lass uns erkunden, wie Du aktive Bewältigungsstrategien entwickeln kannst! Du wirst Deine Stressoren vielleicht nicht verändern können, allerdings kannst Du lernen und trainieren, wie stark diese Dich beeinflussen. Aktive Bewältigungsstrategien entwickeln Aktive Bewältigung bedeutet, proaktiv mit Stress umzugehen. Anstatt vor den Herausforderungen des Lebens davonzulaufen, ist es entscheidend, sich ihnen zu stellen und Lösungen zu finden. In diesem Abschnitt werden wir verschiedene Strategien erkunden, die Dir helfen können, Stress aktiv zu bewältigen und Deine Lebensqualität zu verbessern. Zeitmanagement als Schlüssel Ein effektives Zeitmanagement kann helfen, Stress signifikant zu reduzieren. Manchmal fühlen wir uns überfordert, weil wir nicht wissen, wie wir unsere Zeit am besten nutzen sollen. Ein klar strukturierter Tagesablauf kann Wunder wirken. Beginne damit, Deine täglichen Aufgaben aufzuschreiben. Welche Dinge sind dringend? Welche sind wichtig, aber nicht sofort notwendig? Indem du Prioritäten setzt, kannst Du Deinen Fokus auf das Wesentliche lenken und zusätzlichen Stress vermeiden. Eine beliebte Technik ist die Eisenhower-Matrix. Sie hilft Dir, Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit zu kategorisieren. Auf diese Weise kannst du erkennen, welche Aufgaben sofortige Aufmerksamkeit erfordern und welche du delegieren oder sogar ganz streichen kannst. Plane unbedingt auch Pausen ein :-) Kurze Auszeiten während des Tages helfen, neue Energie zu tanken und Deinen Kopf freizubekommen. Eine weitere hilfreiche Methode ist das Setzen von realistischen Zielen . Frage Dich: Was erreiche ich heute? Überforderung entsteht oft aus unrealistischen Erwartungen an uns selbst. Indem Du Dir erreichbare Ziele setzt und diese Schritt für Schritt abarbeitest, wirst Du feststellen, dass sich Dein Stresslevel senkt. Entspannungstechniken erlernen Entspannungstechniken sind wertvolle Werkzeuge zur Stressbewältigung. In einer Welt voller Hektik ist es wichtig, Momente der Ruhe und Besinnung zu finden. Methoden wie Meditation, Achtsamkeitsübungen oder Yoga können dabei helfen, im Hier und Jetzt zu bleiben und den Kopf vom Gedankenkarussell zu befreien. Als Ergotherapeutin setze ich körper- und wahrnehmungsorientierte Methoden ein, um meine Klient*innen individuell und ganzheitlich zu unterstützen. Soziale Unterstützung suchen Soziale Unterstützung spielt eine entscheidende Rolle bei der Stressbewältigung. In schwierigen Zeiten ist es wichtig, Menschen in unserer Umgebung zu wissen, die uns verstehen und unterstützen. Ein starkes soziales Netzwerk kann nicht nur helfen, Stress abzubauen, sondern auch neue Perspektiven eröffnen. Offene Kommunikation mit anderen kann den Druck erheblich verringern. Wer über seine Sorgen spricht, fühlt sich oft entlastet und weniger allein. Gemeinsame Aktivitäten können ebenfalls dazu beitragen, Stress abzubauen. Verbringe Zeit mit Menschen, die Dir gut tun – sei es bei einem gemeinsamen Spaziergang oder einem gemütlichen Abendessen. Es ist wichtig zu erkennen, dass das Annehmen von Hilfe kein Zeichen von Schwäche ist. Im Gegenteil: Es zeigt Stärke und die Bereitschaft, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. Wertschätzung und Dankbarkeit Eine positive und wertschätzende Denkweise kann die Wahrnehmung von Stress verändern. Die Art und Weise, wie wir über Herausforderungen denken, hat einen direkten Einfluss auf unser emotionales Wohlbefinden. Wenn wir lernen, stressige Situationen auch als Chancen statt als Bedrohungen zu betrachten, stärkt dies unsere Resilienz. Dankbarkeit kann eine kraftvolle Methode sein, um positive Ereignisse in unserem Alltag hervorzuheben. Nimm Dir regelmässig Zeit, um darüber nachzudenken, wofür Du dankbar bist. Mögen diese Dinge noch so unbedeutend erscheinen, sie helfen negative Gedankenmuster zu durchbrechen und damit Dein allgemeines Wohlbefinden zu steigern. Ein weiterer Ansatz ist das wertschätzende Selbstgespräch. Achte einmal darauf, wie Du mit Dir selbst sprichst. Ersetze negative Gedanken durch ermutigende Worte. Statt „Ich schaffe das sowieso nicht“ könntest Du sagen: „Ich gebe mein Bestes.“ Diese kleinen Veränderungen in der Sprache können eine große Wirkung auf Deine Einstellung haben. Indem Du eine positive Denkweise kultivierst und Dankbarkeit praktizierst, schaffst Du eine solide Grundlage für eine gesunde Stressbewältigung. Positive Aktivitäten Positive Aktivitäten sind der Schlüssel zum Abbau von Stress. Verbringe Zeit mit Aktivitäten und Menschen, die Dir gut tun – sei es bei einem Spaziergang im Park, einem tiefgründigen Gespräch oder einem entspannenden Bad. Die Achtsamkeit im Moment trägt dazu bei, dass wir unsere Wahrnehmung ganz gezielt einsetzen, um diesen voll und ganz auszukosten. Langfristige Strategien zur Stressbewältigung Langfristige Ansätze sind entscheidend, um Stress nachhaltig zu bewältigen. Es reicht nicht aus, nur kurzfristige Lösungen zu finden. Vielmehr sollten Lebensgewohnheiten näher beleuchtet werden. Der Schlüssel dazu liegt in einem bewussten Lebensstil, der sowohl körperliche als auch psychische Gesundheit fördert. Ein balacierter Lebensstil führt zu einer resilienten Haltung gegenüber Stress. „Gut zu sich selbst sein“ bedeutet auch, die eigenen körperlichen und seelischen Bedürfnisse wahrzunehmen und ihnen nachzukommen. Eine ausgewogene Ernährung und genügend Flüssigkeitszufuhr lässt Dich energievoll Herausforderungen meistern Bewegung und Sport eignen sich, um Stress abzubauen und gleichzeitig Glückshormone freizusetzen Ein erholsamer Schlaf stärkt dein Immunsystem und hilft Deinem Gehirn dabei, alle Eindrücke des Alltags zu verarbeiten. Eine gesunde Schlafroutine lässt Dich am nächsten Tag frischer und belastbarer sein. Dies ist besonders wichtig, wenn Du im Schichtdienst arbeitest. Es ist wichtig zu erkennen, dass jeder von uns unterschiedliche Wege findet, um mit Stress umzugehen. Was für den Einen funktioniert, muss nicht unbedingt für den Anderen gelten. Indem wir aktiv an unserer Stressbewältigung arbeiten und verschiedene Strategien ausprobieren, können wir unser Leben nachhaltig verbessern und unsere innere Stärke entfalten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass langfristige Strategien zur Stressbewältigung nicht nur helfen, akute Stresssituationen zu meistern, sondern auch dazu beitragen können, ein insgesamt gesünderes und erfüllteres Leben zu führen. Indem du gesunde Gewohnheiten entwickelst und soziale Unterstützung in Anspruch nimmst, schaffst Du eine solide Grundlage für ein Leben voller Energie und Freude. Fazit Es ist an der Zeit, die Kontrolle über Dein Leben zurückzugewinnen und aktiv gegen Stress anzugehen. Die Strategien, die wir hier gemeinsam erkundet haben, sind nicht nur Werkzeuge zur Stressbewältigung - sie sind auch Schlüssel zu einem gesunden und glücklichen Alltag. Indem du lernst, deine Stressoren zu erkennen und zu verstehen, schaffst Du die Grundlage für eine proaktive Herangehensweise an die Herausforderungen des Lebens. Es ist entscheidend, dass Du Dir bewusst machst, wie Stress sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen auf Dein Wohlbefinden haben kann. Du hast die Möglichkeit, durch aktives Zeitmanagement und das Erlernen von Entspannungstechniken Deinen Alltag zu strukturieren und Momente der Ruhe zu schaffen. Darüber hinaus spielt soziale Unterstützung eine entscheidende Rolle – umgib Dich mit Menschen, die Dich inspirieren und motivieren, denn offene Kommunikation kann den Druck erheblich verringern. Wenn Du in stressigen Zeiten auf Dein Netzwerk zurückgreifst, wirst du feststellen, dass Du nicht allein bist. Eine positive und wertschätzende Denkweise kann die Wahrnehmung von Stress verändern und Dir helfen, Herausforderungen als Chancen zu sehen. Praktiziere Dankbarkeit, um Deinen Fokus auf das Gute im Leben zu lenken. Langfristige Strategien wie gesunde Lebensstiländerungen und regelmässige Bewegung sind unerlässlich für eine nachhaltige Stressbewältigung. Nutze diese Erkenntnisse, um selbstbestimmt Deine Lebensqualität zu beeinflussen. Fühlst Du Dich manchmal von den Herausforderungen des Lebens überwältigt? Vielleicht bietet Dir das StressFrei-Training die Möglichkeit, Deinen Stressoren auf den Grund zu gehen, sich mit Anderen austauschen und Deine Belastungen im Alltag aktiv zu bewältigen. Ob in der Ergotherapie, im Coaching oder im StressFrei - Training : Ich freue mich darauf, mit Dir Strategien zu erkunden, die Dir gezielt helfen, Deine innere Stärke zu entfalten und ein Leben in Balance zu geniessen! Bis bald Theresa StressFrei - Training in der ENTDECKERLOUNGE
- Alles eine Frage der Perspektive - Entdeckungen trotz Baustellen im Alltag
Entdeckungen machen bedeutet, hinauszugehen und den eigenen Standpunkt im wahrsten Sinne des Wortes zu verlassen. Interessant, was sich daraus ergeben kann, wenn man seine Komfortzone verlässt und sich auf Neues einlässt. So ging es mir, als ich einen Aufruf unseres Dorfblattes las, der um neue Redaktionsmitglieder warb. Nach anfänglichem Zögern und hin und her überlegen entschloss ich mich, einfach mal an einer Redaktionssitzung dabei zu sein. Erst durch das bewusste Öffnen für diese neue Verantwortung, lernte ich Menschen kennen, denen ich bisher nie begegnete und womöglich auch nicht so schnell begegnet wäre. Eine von weiteren, wörtlich erfrischenden Entdeckungen war die Sicht auf meinen Wohn- und Arbeitsort aus einer für mich neuen Perspektive: auf dem Stand-Up Paddle, stehend auf dem Rhein. Den Blick schweifend über unser schönes Dorf wurde mir klar, wie er in seiner Gesamtheit ruhig, grün und erholsam ist – trotz Kränen, Baulärm und Sperrungen, die einem im Alltag ständig begegnen und den Ort wachsen lassen. Sich ab und zu in Ruhe umsehen und sich ganz bewusst dem Angenehmen zuzuwenden – alles eine Frage der Perspektive. Wo siehst Du bei Dir im Moment Sperrungen, Lärm und "Baustellen"? Und: Wie gehst Du damit im Alltag um? Liebe Grüsse Theresa Ins Gespräch kommen, dabei neues entdecken und gemeinsam wachsen ist das, was ich an meinem Beruf als Ergotherapeutin und Coachin liebe. Weitere Informationen zu mir und was mich antreibt, findest Du, wenn Du diesem Link folgst. Bild: WIX
- Nein aus Liebe zu Dir selbst
Hast Du schonmal zugestimmt oder zugesagt, obwohl Dir dabei unwohl war? Eine schnelle Frage oder eine enthusiastische Idee Deines Gegenübers und zack - hat das unüberlegte "Ja" wieder zugeschlagen. Nun, was geschieht in diesem Moment? Du nimmst Dir zu wenig Zeit Deine Gedanken darüber zu ordnen oder übergehst Dein Bauchgefühl. Den daraus entstehenden Konflikt trägst Du mit Dir selbst aus. Vielleicht auch mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen und Dein Kopf nickt von allein, nur sagen kannst Du in dem Moment nichts. Jetzt mach' Dich doch mal locker... Dein(e) Gesprächspartner*in bekommt dadurch gar nicht mit, wie es in Dir aussieht. So gibst Du Stück für Stück Deine Selbstbestimmung an andere ab. Also straffst Du Deinen Zeitplan noch ein bisschen mehr oder schmälerst wertvolle me-time, um Deine Zusage einzuhalten. Sei Dir bewusst, Dein Umfeld bemerkt und spiegelt Dir das: "Du wirkst so gestresst, abgehetzt, mach' Dich mal locker, sei doch nicht immer so verbissen", und so weiter - kommt Dir das bekannt vor? Dabei liegt es ganz allein an Dir, gut für Dich zu sorgen. Nein zu sagen erscheint Dir negativ? Ein Nein ist nicht mit Ablehnung gleich zu setzen. Es hilft Dir klare Grenzen zu ziehen und selbstbestimmte Entscheidungen zu fällen. Positioniere Dich, nimm Haltung an und gib anderen zu verstehen, dass Du mit Dir achtsam umgehst. Deine Zeit ist kostbar und niemand verfügt für Dich. Achtung, Deine Komfortzone endet hier Wie kommst Du nun aus diesem Strudel raus und lernst „nein“ zu sagen oder auch einen anderen Vorschlag einzubringen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben? Nimm für Dich aus einer objektiven Sicht wahr, was gesagt wurde Dir geht es zu schnell? Nimm Dir Zeit für Deine Antwort. Das Wiederholen der Anfrage verschafft Dir ebenfalls Zeit und hilft die Frage auch für Dich klar zu beantworten Spüre in Dich hinein, sagst Du "ja", weil Du es wirklich möchtest oder trifft folgendes zu: Du hast Angst, nicht dazuzugehören Du fühlst Dich verpflichtet Du möchtest schlechte Stimmung vermeiden Du möchtest eine Konfrontation vermeiden Du befürchtest, andere könnten schlecht über Dich denken oder von Dir enttäuscht sein Andere sollen Dich gern haben Übrigens: ein Nein kommt immer ohne Begründung aus. In Gesprächen habe ich häufig erlebt, dass schnell Klarheit über das Ja bzw. Nein herrscht. Die meiste Energie und Zeit wird dann mit dem Finden einer Entschuldigung oder Begründung verbraucht. Lieferst Du eine Begründung, kann das für Dein Gegenüber die Einladung sein, diese zu bewerten oder sie zu relativieren. "Ach, jetzt hab' Dich doch nicht so, ich habe auch immer viel zu tun und trotzdem,..." Besetze Dein Gedankenkarussell lieber positiv mit Deinen Zielen, Wünschen und besten Hoffnungen. Handelt es sich um eine aufrichtige und ehrliche (An-)Frage, dann wird Dein Nein einfach so akzeptiert. Allenfalls hast Du es mit jemanden zu tun, dessen Anliegen nur der Form halber als Frage an Dich gerichtet ist, weil er/ sie bereits Dein Ja erwartet. Hast Du Dich schonmal gefragt, warum gerade Du diese Menschen magisch anziehst? Du lädst sie mit Deiner Art dazu ein. Hier gilt es standhaft und ganz bei Dir zu bleiben. Zeit für ein selbstbestimmtes, deutliches und freundliches Nein! Dies gelingt Dir mit Hilfe der bewussten oder auch achtsamen Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg: Beschreibe Deine Beobachtung/ Deine Wahrnehmung objektiv Beschreibe Dein Gefühl, das Du in dem Moment hast Formuliere Dein Bedürfnis Bitte Formuliere Deine Sätze positiv und sende klare "Ich-Botschaften". Ein Beispiel aus dem Alltag. Du wirst wiederholt von einem Freund gefragt, ob du ihm eine grössere Summe Geld leihst. Das ist nicht das erste Mal, dass Du mich nach Geld fragst und die letzte Rückzahlung verlief nicht so, wie wir es vereinbart hatten. Ehrlich gesagt, war das eine sehr unangenehme und finanziell unsichere Situation für mich. Ich habe bemerkt, wie sehr das Thema auch unsere Freundschaft belastet. Mir ist unsere Freundschaft sehr wichtig und ich möchte sie durch solche Aktionen nicht gefährden. Bitte suche Dir eine andere Geldquelle. Verletzende Wörter, Schuldzuweisungen oder ein Blossstellen? - bei dieser Art der Kommunikation überflüssig. Nur Mut, probiere es aus und lass Dich von der Wirkung verzaubern. "Am Arsch vorbei geht auch ein Weg." Das war Dir bisher zu einfach und Du hast es mit einem "härteren" Fall Mensch zu tun? Kein Problem! Eine andere Vorgehensweise kenne ich dank dem grossartigen Buch von Alexandra Reinwarth. "Am Arsch vorbei geht auch ein Weg" und die Umsetzung gelingt genau so einfach. Konntest Du schon etwas davon ausprobieren? Was hat sich seither bei Dir verändert? Teile gerne Deine Erfahrung in den Kommentaren und lass uns gemeinsam Erfolge feiern. Du wünschst Dir mehr Selbstbestimmung und Freude in Deinem Leben? Besuche mich auf www.Entdeckerlounge.ch und lerne mein Angebot kennen. Bis bald Theresa
- How to: Achtsamkeit in der Adventszeit
Ganz bestimmt hast Du schon einmal vom Begriff «Achtsamkeit» gehört. Den Moment bewusst wahrnehmen und dabei Gedanken, Gefühle und Erinnerungen ausblenden, um sich vollkommen auf eine Aktivität zu fokussieren. Lies dazu gerne meinen vorherigen Blogartikel , wenn Du mehr über die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis erfahren möchtest. Wie oft verlieren wir uns in der Hektik des Alltags und vergessen, innezuhalten? Die Adventszeit bietet eine kostbare Gelegenheit, Achtsamkeit zu praktizieren und den schnelllebigen Alltag zu entschleunigen oder einen eintönigen Alltag bedeutsam zu gestalten. Besinnliche Traditionen und Rituale dieser besonderen Zeit können nicht nur unser Wohlbefinden steigern, sondern auch unsere Verbindung zur Gemeinschaft und zur Dankbarkeit stärken. Die Integration von Achtsamkeit in den Alltag während der Adventszeit erfordert keine grossen Veränderungen, da das bewusste Erleben der Sinneseindrücke im Vordergrund steht und nicht das blosse Erledigen einer Tätigkeit. Gerade in der Weihnachtszeit bieten sich viele achtsame, genüssliche Momente. Es liegt an uns selbst, uns daran zu erinnern und den Zauber dieser besonderen Zeit aufleben zu lassen. Ein paar dieser Momente habe ich gesammelt und teile sie mit Dir. 1, Backen Nimm bewusst wahr, wie sich der Teig in Deinen Händen anfühlt, welchen Druck Du ausübst beim Ausrollen und Ausstechen, die Gerüche der weihnachtlichen Gewürze, heisse Luft, die Dir beim Öffnen des Backofens entgegenpustet und natürlich der köstliche Duft, welcher sich allmählich aus der Küche verbreitet – und wahrscheinlich sehr schnell zu weiteren, kulinarischen Eindrücken führt 2, Spaziergang Mache einen Spaziergang. Wie fühlt sich der Untergrund an, auf dem Du gehst? Lausche bewusst die Geräusche in Deiner Umgebung – Vogelstimmen, knackende Äste, der Wind, welcher durch die Bäume fegt, usw. Nimm die Temperatur in Deinem Gesicht wahr. Du kannst den Fokus auch auf die Atmung legen und so ganz bewusst den Duft des Waldes aufnehmen 3, Kerzenschein Nimm Zündhölzer zur Hand. Öffne die Packung und hole ein Hölzchen heraus. Drehe es zwischen Deinen Fingern hin und her, spüre die kleinen Kanten. Nimm den Widerstand der rauen Oberfläche des Päckchens wahr, welche Du beim Entzünden des Holzes spürst. Zisssch! Ein besonderer Geruch macht sich breit, Helligkeit und Wärme umgeben Deine Finger. Übertrage diese auf den Kerzendocht und beobachte wie die Flamme wächst. Puste das Zündholz aus und nimm nochmals den dadurch entstandenen Geruch wahr, verfolge die Spur des Rauchs im Raum. Die «Kunst» besteht im Erkennen der eigenen, kleinen Freuden, während wir unseren gewohnten Alltagsaktivitäten nachgehen. Wobei empfindest Du Wohlbefinden, Entspannung und Entschleunigung? Ob meditatives Einpacken der Geschenke, Abschalten beim Schreiben der Weihnachtspost, ein wohlig warmes Bad oder der Fondue-Duft beim Essen in geselliger Runde, wo verstecken sich Deine Freuden in der Adventszeit? Ich wünsche Dir ein genussvolles Jahresende, Theresa
- Entdecke die Kraft der Achtsamkeit in der Ergotherapie für Deinen Alltag
Kannst Du Dir vorstellen, wie viele Menschen, die zu mir in die Ergotherapie kommen denken, dass wir ausschliesslich mit Gewichten und körperlichen Übungen trainieren? Diese Menschen haben eine genaue Vorstellung und die Erwartung, dass sie auf dem ihnen bekannten und gefühlt einzigen Weg ihr Ziel erreichen müssten. Und sie scheitern. Warum ist das so? Ein Mensch besteht aus seinem Körper, seinen mentalen Fähigkeiten und seelischen Anteilen. Er bewegt sich als Ganzes durch seine Umwelt und interagiert mit dieser. Das heisst, kann ein Mensch seine Umwelt nicht an sich anpassen, so muss er im Sinne einer erfolgreichen Alltagsbewältigung sich an seine Umweltbedingungen anpassen. Dazu sind verschiedene Ressourcen notwendig. Wenn also z.B. ein Überlastungssyndrom in Form einer Sehnenscheidenentzündung vorliegt und der/ die Betroffene erwartet, dass diese mit noch mehr körperlicher Belastung (in Form von Training) behandelt wird, können die Beschwerden anhalten oder massiver werden. So wie wir als Mensch die Anteile "Körper", "Geist" und "Seele" vereinen, tragen genau diese Anteile auch bei der Veränderung (hier Genesung) eines Zustands bei. Damit alle Anteile eines Menschen ausbalanciert sind, ist es notwendig, sich bei der Behandlung von Dysbalancen allen Anteilen zuzuwenden. Als Ergotherapeutin analysiere ich zunächst mit Dir Deinen Alltag. Welche Aufgaben, Anforderungen und Bewegungen werden bewältigt? Wie ist Dein Energiemanagement? Wie gestaltest Du Pausen? Interessant ist, dass einige Personen diese Fragen gar nicht beantworten können. Sie haben nicht gelernt, wie sie ihre Aufmerksamkeit nach innen richten oder im Trubel des Alltags verlernt, sich selbst wahrzunehmen. Oft setze ich in diesen Fällen in der ergotherapeutischen Behandlung Achtsamkeit als Werkzeug ein. Es kann zur Verbesserung der Konzentration und des Körperbewusstseins beitragen, helfen Stress abzubauen und die emotionale Regulation zu fördern. Die Integration von Achtsamkeitspraktiken in der Ergotherapie ermöglicht die erlernten Fähigkeiten auch ausserhalb der Therapie anzuwenden und somit nachhaltig positive Veränderungen herbeizuführen. Anleitung für Deinen Moment der Achtsamkeit Suche Dir einen gemütlichen/ passenden Ort und plane Dir etwas Zeit ein. Du kannst sitzen, liegen, stehen, spazieren... Achtsamkeit kannst Du überall praktizieren. Probiere aus, ob es für Dich am Anfang einfacher ist, einen Ort mit wenig Ablenkung und Reizen von aussen zu wählen. Wenn Du möchtest, schliesse Deine Augen und atme tief ein, sodass sich Dein Bauch nach aussen wölbt, halte den Atem an und lass ihn wieder ausströmen. Wiederhole das noch zwei Mal. Finde allmählich Deinen eigenen Atemrhythmus. Sei offen für das, was jetzt kommt und lass Dich davon überraschen - Du kannst nichts erwarten und nichts willentlich herbeiführen! Nimm Dich wahr, ohne zu bewerten Stell Dir vor, Du machst eine Bestandsaufnahme aller inneren und äusseren Wahrnehmungen, z.B. ein Zucken Deines Muskels, ein aufblitzender Gedanke, das Gefühl, wie die Sonnenstrahlen auf Dein Gesicht treffen, usw. Du nimmst hier eine Beobachterposition ein. Achtung: "Schmerz" ist eine Bewertung, keine Wahrnehmung. Akzeptiere Deine Wahrnehmung Es spielt keine Rolle, was hätte sein können, wie Du es hättest besser machen müssen und was Du nun als nächstes vorhast. Verbleibe mit Deiner Wahrnehmung im Hier und Jetzt, dankbar für die Erkenntnisse, die Körper, Geist und Seele Dir rückmelden. Nimm Deine Bedürfnisse wahr Jetzt komm' ins Handeln: was hast Du wahrgenommen und wie zufrieden warst Du mit den gewonnen Eindrücken? Gibt es etwas, was Du verändern möchtest? Und was darf so bleiben, wie es ist? Kommuniziere Deine Bedürfnisse Für eine Veränderung kannst Du Ziele ableiten oder gegenüber anderen achtsam kommunizieren . Probiere aus und reflektiere und wiederhole Neben geführten Meditationen, Atemtechniken oder Body-Scan kann auch ein Genusstraining oder basale Stimulation in der Ergotherapie zur Anwendung kommen. Was bringt Achtsamkeit im Alltag? unterstützt den Umgang mit Stress, z.B. bei Panikattacken kann Gedankenschleifen durchbrechen und so z.B. das Einschlafen verbessern Steigerung des Selbstbewusstseins: Du entwickelst Dir gegenüber ein Bewusstsein und vertrittst Deine Bedürfnisse auch im Kontakt mit anderen Personen eine regelmässige Achtsamkeitspraxis schenkt Dir nachhaltige Pausen und Entspannung im Alltag Steigerung der Resilienz: durch die bewusste Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen lernst Du, Deine Ressourcen effektiver einzusetzen und Herausforderungen in Deinem Sinne zu meistern Achtsamkeit bringt Aktivität in Dein Leben, Du gestaltest und entscheidest über Deine Zukunft Sei geduldig mit dir selbst. Die Entwicklung einer achtsamen Praxis braucht Zeit und Übung. Hole Dir gern Unterstützung und probiere verschiedene Techniken aus. Mit der Zeit findest Du heraus, welche Umgebung hilfreich ist. Achtsamkeit in der Ergotherapie für Deinen Alltag - ein interessantes Thema. Wenn Dir dieser Beitrag gefällt, klick auf's Herz. Gerne hinterlasse mir auch einen Kommentar oder nimm für weitere Informationen persönlich Kontakt zu mir auf. Herzliche Grüsse Theresa www.Entdeckerlounge.ch












